Vor Kurzem besuchte ich meinen Onkel, um zusammen mit ihm zu unserem Familientreffen zu fahren, auf dem sich meine Familie (väterlicherseits) im Anstand von zwei Jahren versammelt. Dass Amy im Kofferraum mitfahren würde, stellte für meinen Onkel nicht das geringste Problem dar. Er empfing uns mit einem leckeren Frühstück und bedachte auch Amy mit etwas Käse. Damit war das Eis gebrochen. Amy folgte meinem Onkel brav an der Leine und gehorchte seinen Befehlen, obwohl sich die beiden nie zuvor gesehen hatten. Normalerweise verhält sich Amy Fremden, vor allem fremden Männern, gegenüber erst einmal schüchtern-zurückhaltend. Doch dieses Mal war es anders.
Obwohl mein Onkel selbst keinen Hund besitzt - er hatte mal eine Katze - und sich nicht sonderlich mit Hunden auskennt, stimmte die Chemie zwischen den beiden auf Anhieb. Mein Onkel ist Maler. Keiner der Wände anstreicht, sondern ein richtiger Künstler. Vielleich haben kreative Menschen so etwas wie einen sechsten Sinn für Tiere? Vielleicht sind sie einfühlsamer und gewinnen somit sogar das Vertrauen von vorsichtigen Hunden wie Amy? Vielleicht hat Amy aber auch einfach nur gespürt, dass alles in Ordnung ist und er zum erweiterten Rudel gehört?
Wie dem auch sei... Amy und mein Onkel verstehen sich prächtig. Warum das so ist, ist doch eigentlich völlig egal!
Amy's Frauchen
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