Dass Amy ein Hundemädchen ist, dürfte jedem soweit klar sein. Man denke nur an berühmte Namensvetterinnen wie Amy Winehouse (†) oder Amy Macdonald - eindeutig Frauen. Meiner lieben Mutti scheint dieser Zusammenhang jedoch noch nicht aufgefallen zu sein. Für sie macht das Geschlecht des Hundes keinen elementaren Unterschied. Besonders gern sagt sie Sachen wie: "Oh Katrin, der Hund stinkt aber wieder!" oder "Was machst du mit dem Hund, wenn du in den Urlaub fährst/ zur Arbeit gehst/ Silvester feierst?".
Dies mag sich jetzt so anhören, als könnte meine Mom Amy nicht besonders gut leiden. Das ist nicht der Fall! Sie freut sich über jede kleine Zuwendung, die Amy ihr entgegen bringt und hat stets Hundeleckerlis parat, wenn wir zu Besuch kommen.
Viel mehr ist es so, dass ein Hund für meine Mutter keinen eigenen Charakter hat. Somit ist es für sie egal, ob der Hund ein Rüde oder eine Hündin ist. Es bleibt ein Hund - der Hund! Viele Menschen auf dem Land sehen das genau so. Während die Leute in der Stadt oft zum anderen Extrem tendieren, indem sie ihre Hunde vermenschlichen und teilweise wie Kinder behandeln. Ob Kindersatz oder pragmatische Herangehensweise, die Ansichten sind verschieden und so nehme ich es meiner lieben Mutti nicht übel, wenn ihr auch in Zukunft zur Begrüßung ein "Hallo Amy, mein Guter!" heraus rutscht. ;)
Amy's Frauchen
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