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Aus dem Leben eines Hundemenschen: Die Erlebnisse mit meiner Hündin Amy im wunderschönen Dresden, gepimpt mit ein wenig Hundehalbwissen, Tipps und Tricks sowie reichlich Herzblut, stehen im Mittelpunkt dieses Blogs. Die Beiträge sollen zum Schmunzeln, Nachdenken oder Kommentieren anregen. Ich lasse dich an meinem Hundeleben teilhaben - lass du mich wissen, was du darüber denkst. Für Frauchen und Herrchen aus Dresden und der Welt, für Freunde und Interessierte, für Hundemenschen wie dich und mich. Hier bist du richtig. Willkommen bei dogshit.

Für Hundemenschen wie dich und mich.


Inlineskaten und Feuerwerk

Veröffentlicht von Katrin auf 19. September 2012, 22:00pm

Kategorien: #allgemein

Von wegen Schlittenhund... Trotz ihrer nordischen Gene würde es Amy im Traum nicht einfallen, mich beim Inlineskaten zu ziehen, wie es Samojeden tun würden. Zwar steckt in einem Eurasier ein Drittel Samojedenblut, doch Amy trottet lieber gemächlich hinter oder neben mir her, macht Schnupper- und Pullerpausen, wie es eben ihr Stil ist.

Generell sollte man zur Schonung der jungen Gelenke mit dem Hundesport nicht zu früh beginnen. Zum Joggen begleitete mich Amy das erste Mal, als sie ein kanppes Jahr alt war. Wir liefen gemächlich und nicht länger als 30 Minuten. Heute sind wir doppelt so lange unterwegs und legen dabei bis zu 10 km zurück. Amy würde noch mehr schaffen, aber Frauchen reicht die Distanz meistens.

Weil Herrchen die Gassirunden zu Fuß manchmal langweilig findet, fährt er oft mit dem Fahrrad. Am Fahrrad rennt Amy zu Beginn fast Husky-like vorneweg, doch schon nach wenigen Minuten findet sie zu ihrem Trab-Rhythmus zurück und verlässt diesen nur in zwei Ausnahmefällen. Erstens: Wenn sie einen interessanten Hund sieht, galoppiert sie wie wild auf ihn zu, um dann kurz vorher abzubremsen oder einen Bogen um ihn herum zu drehen. Zweitens: Bei Feuerwerk! Da herrscht absoluter Ausnahmezustand und Amy flüchtet sich panisch vor Angst in die dunkle Nacht. So geschehen im August 2012 als wir Amy anderthalb Stunden suchen mussten, bis wir sie humpelnd vor Erschöpfung am Elbufer wieder fanden. Diese Zeit der Ungewissheit erschien mir endlos lang!

Beim Skaten gestern Abend ertönte wieder ein kurzes, aber lautes Böllergrollen. Aus Angst zog mich die schreckhafte Amy wie ein Schlittenhund den Elberadweg entlang. Ich musste abbremsen, damit ich im Dunkeln nicht stürzte. Durch gutes Zureden und etwas Leinenrucken beruhigte sie sich nach einigen hundert Metern wieder und drosselte das Tempo. Hätte ich Amy in diesem Moment nicht an der Leine gehabt, wär sie vermutlich wieder davon gelaufen. Zwar bestimmt nicht für anderthalb Stunden, dafür war das Knallen zu kurz, aber eine Weile hätte ich bestimmt nach ihr suchen und rufen müssen.

Ob Amy diese Angst jemals besiegen wird? Ich weiß es nicht, aber ich versuche, ihr dabei zu helfen.

Fazit: Lieber eine entspannt trabende als eine panisch galoppierende Amy - auch wenn ich beim Skaten dannn selber Schwung holen muss.

Amy's Frauchen

Auf der Molenbrücke beim Pieschener Hafen.

Auf der Molenbrücke beim Pieschener Hafen.

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